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Option, Zertifikate, Knock Outs und CFD Handel Erklärung

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Option, Zertifikate, Knock Outs und CFD Handel Erklärung

Beitrag von Admin am Di 31 Okt 2017 - 19:12

cfd handel in einfachen worten ( vorteile ohne frage, kein zeitwertverlust, ausknocken kann man mit nachschiessen umgehen, irgendwann sollte es natürlich mal wieder die Richtung ändern )

hebel 1 zu 100 ( es gibt diverse hebel, teilweise selbst wählbar ,teilweise vorgegeben)

man kauft kontrakte von etwas und hinterlegt dafür 1 prozent des wertes.(hebel 1 zu 100)

in vivians fall
1 unze silber kostet ca. 16,5 usd.
man hinterlegt dann bei seinem broker 0,165 usd.

so kann man mit kleinem einsatz grosse summen bewegen.

sprich
10000 unzen wert ca. 165000 usd
es muss aber nur eine margin von 1650 usd hinterlegt werden,um soviele kontrakte zu kaufen

nehmen wir mal das obige Bsp. long in silber (es gibt natürlich auch short)

100 unzen , man hinterlegt 16,5 usd margin, fällt silber um 1 dollar verliert man 100 usd
10000 unzen, man hinterlegt 1650 usd margin, fällt silber um 1 dollar verliert man 10000 usd

obwohl man nur eine margin von 1650 usd hinterlegt hat.
je nach hebel wird es mehr gewinn/verlust oder weniger.( grösserer hebel mehr risiko/chance und umgekehrt)

der verlust hängt davon ab, ob man einen stop setzt und ob man mit oder ohne nachschusspflicht hat.
ohne nachschusspflicht wird die margin verbraucht und das kapital auf dem cfd konto auch.
wenn das alle ist , wird die position geschlossen.( gibt auch noch andere regelungen aber lassen wir das mal )
mit nachschusspflicht kann man haus und hof verlieren ( schweizer franken war da mal was)

user qualmis

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Re: Option, Zertifikate, Knock Outs und CFD Handel Erklärung

Beitrag von Admin am Di 31 Okt 2017 - 19:12

Was ist CFD-Handel? Eine genaue Erklärung

Das Wort „CFD“ ist die Kurzform für „contract for difference“, was auf Deutsch „Differenzkontrakt“ bedeutet.
Es gibt CFDs auf Basiswerte, auch Underlyings genannt, wie zum Beispiel auf Aktien, Devisen (=Währungen), Rohstoffe und Indizes (Definition).
Es gibt bei CFDs keine Laufzeiten (wie zum Beispiel bei Optionsscheinen). Man kann also selbst entscheiden, wann man diese kaufen und verkaufen möchte.
CFD-Trading findet nicht an der Börse statt und ist daher unreguliert. Der Handel erfolgt über bestimmte CFD-Broker (beispielsweise bei FXFlat und Lynx Broker, dort kann man auch ein Demokonto eröffnen). Diese legen die CFD-Kurse fest und nicht Angebot und Nachfrage.
Gebühren, die bei CFD-Geschäften anfallen: Das sind allen voran die Spreads (=Unterschied zwischen An- und Verkaufskurs). Dazu kommen eventuell noch Kontoführungsgebühren und Finanzierungskosten (falls Trades über Nacht gehalten werden).
Beim CFD-Trading wird in der Regel sehr kurzfristig gehandelt. Eine eröffnete CFD-Position wird oft innerhalb weniger Stunden wieder geschlossen. Das nennt sich auch „Daytrading“ (=Kauf und Verkauf innerhalb eines Tages). Hier eine ausführliche Erläuterung zum Begriff: Was ist Daytrading?
Um zu erahnen, wohin sich Kurse bewegen, untersuchen CFD-Trader meist aktuelle Meldungen oder verwenden die Technische Analyse. Anhand von bestimmten Chartkonstellationen (was ist ein Chart?) versucht man hierbei herauszufinden, wie sich Kurse in Zukunft entwickeln.
Das sogenannte Forex-(Day)trading, also das Spekulieren mit Währungen anhand von gehebelten Finanzinstrumenten, ist dem CFD-Handel sehr ähnlich. Es gibt zwar ein paar Unterschiede, aber in vielerlei Hinsicht haben beide Tradingformen zahlreiche Gemeinsamkeiten (kurzfristiges Handeln, Chancen bzw. Risiko sehr hoch etc.). Nicht selten findet Forex-Trading sogar über CFDs statt. Hier weitere Grundlageninfos zum Devisenhandel: Was ist Forex-Trading?
Der Kapitaleinsatz bzw. „Kaufpreis“ beim CFD ist die sogenannte Sicherheitsleistung, auch „Margin“ (Definition) genannt. Die Sicherheitsleistung ist eine Art Pfand und beträgt circa 1% bis 10% der Gesamtposition. Ein CFD-Broker gewährt Ihnen quasi dadurch einen Kredit für Finanzspekulationen. So können Sie mit geringem Kapitaleinsatz hohe Gewinne bzw. Verluste erzielen. Dadurch entsteht die Hebelwirkung. Beispiel: Sie gewinnen oder verlieren mit einem CFD-Trade (was ist ein Trade?) durch Kursentwicklungen, als wenn Sie Aktien im Wert von 100.000 Euro haben, müssen aber nur einen Betrag von 5.000 Euro (=5% Margin) einsetzen. Der Hebel wäre in diesem Fall dann 20 (100.000 / 5.000 = 20).
Der Hebeleffekt, auch „Leverage“ genannt, kann unterschiedlich hoch sein. Es ist ein bis zu 100-facher Hebel möglich. Je niedriger die Margin ist, desto höher ist der Hebel. Je höher der Hebel, desto höher ist der mögliche Gewinn bzw. Verlust.
Fazit: Die Hebelwirkung macht den CFD-Handel enorm gefährlich für Anleger. Durch ein Beispiel wird das sehr gut deutlich. Lesen Sie dazu hier weiter: CFD-Beispiel & Risiko-Hinweis: CFD-Trading ist gefährlich!

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Re: Option, Zertifikate, Knock Outs und CFD Handel Erklärung

Beitrag von Admin am Di 31 Okt 2017 - 19:13

Einfaches CFD-Beispiel
Anleger A kauft 20 Stück der Aktie XY. Anleger B 20 Short-CFDs auf die Aktie XY („Short“ bedeutet, dass Sie Gewinn machen, wenn die Aktie XY fällt).
Fall 1: Die Aktie fällt an einem Tag um -6% (von 70 auf 65,80 Euro).
Performance-Ergebnis für Anleger A (hat 20 von Aktie XY gekauft):
Investitionssumme: 20 x 70 Euro = 1400 Euro.
Verlust (% / EUR): -6% bzw. insgesamt 84 Euro.
Performance-Ergebnis für Anleger B (hat 20 Short-CFDs zur Aktie XY gekauft):
Margin (=Investitionssumme): 5% von 1400 Euro (Aktienanalagebetrag) = 70 Euro
Hebel: 20.
Gewinn (% / EUR): +120% bzw. 84 Euro.

Fall 2: Die Aktie steigt an einem Tag um +6%. Und zwar von 70 auf 74,20 Euro.
Performance-Ergebnis für Anleger A (Aktie):
Investitionssumme: 20 x 70 Euro = 1400 Euro.
Gewinn (% / EUR): +6% bzw. insgesamt 84 Euro.
Performance-Ergebnis für Anleger B (CFD auf Aktie):
Margin (=Investitionssumme): 5% von 1400 Euro (Aktienanalagebetrag) = 70 Euro.
Hebel: 20.
Verlust (% / EUR): mehr als -100% bzw. 84 Euro. Anleger B hätte in diesem 2.Fall also sogar mehr Geld verloren, als er zu Beginn des Trades als Margin bezahlen musste. Die zusätzlich verlorenen 14 Euro müsste er über sein CFD-Kontoguthaben begleichen.
Am Beispiel erkennt man gut, welch hohen Gewinne bei CFDs möglich sind. Aber man sieht auch die Gefährlichkeit des CFD-Tradings. Denn genauso groß wie die Gewinnchancen ist auch die Verlustgefahr.

Wenn sich ein CFD-Trade besonders schlecht entwickelt, kann es sogar sein, dass man nicht nur seinen kompletten Einsatz verliert (also die Sicherheitsleistung und auch das Guthaben auf dem CFD-Konto), sondern dass man im Gegensatz zu anderen Derivaten wie Optionsscheinen und Zertifikaten eventuell sogar Geld nachbezahlen muss. Die CFD-Broker versuchen zwar in so einem Fall aus eigenem Interesse vorher einen Kontrakt zu schließen, bevor ein Geldnachschießen nötig ist. Aber wenn man Pech hat, gelingt dies nicht.

Wie bei Aktien kann man beim CFD-Trading das Geld zwar mit Stoppkursen bzw. Stop-Loss absichern, so dass man im Fall einer gegensätzlichen Kursentwicklung den Verlust in Grenzen hält. Aber da kleine Kursentwicklungen bei CFDs schon große Auswirkungen haben, kann ein Stoppkurs natürlich enorm schnell erreicht werden.

Fazit: Mit CFD-Trading kann man aufgrund des hohen Risikos schnell viel Geld verlieren!
In mehren Beiträgen warne ich bereits Anfänger davor, in Derivate (Optionsscheine, Futures, Hebelzertifikate, Forex etc.) zu investieren. Aber gerade CFDs sind wegen des schwer kalkulierbaren Risikos besonders gefährlich, da die möglichen Verluste über den Totalverlust hinausgehen können. CFD-Trading ist nur etwas für erfahrene Trading-Profis, die mit den CFD-Risiken umgehen können. Anfänger sollten sich meiner Meinung nach besser auf Qualitätsaktien und -Fonds konzentrieren


Sicher gibt es auch einige erfolgreiche CFD-Trader. So oder so scheint es aber, dass vom CFD-Handel unterm Strich hauptsächlich die CFD-Broker durch die Gebühreneinnahmen profitieren. Wer das Risiko liebt und trotz meiner Warnungen weiterhin Interesse an CFDs hat, der kann das CFD-Trading anhand eines Demokontos ohne Risiko mit Spielgeld üben (beispielsweise bei FXFlat und Lynx Broker). Hier stelle ich dazu mehr Infos zur Verfügung: Demokonto für CFD- und Forex Trading eröffnen.

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Re: Option, Zertifikate, Knock Outs und CFD Handel Erklärung

Beitrag von Admin am Di 31 Okt 2017 - 19:13

Was sind Futures? Definition des Begriffs

In diversen Börsenmedien hört oder liest man den Begriff „Futures“ öfters. Aber was sind Futures eigentlich? Futures sind Anlageprodukte und gehören zur Gruppe der sogenannten Derivate. Daher sollte man zum besseren Verständnis erst mal wissen, was Derivate allgemein sind. Außerdem sind Futures Optionsscheinen sehr ähnlich.
Daher empfehle ich Ihnen erst mal diese beiden Seiten von mir zu lesen: Wie funktionieren Derivate? und Was sind Optionsscheine?. Es kommt vielleicht ein wenig verwirrend rüber, dass ich gleich auf andere Artikel verweise. Aber ich bin wirklich der Meinung, dass man durch das Wissen der beiden anderen Erklärungsseiten besser die folgende Definition von Futures versteht.
Was sind Futures?Definition: Was sind Futures?
Wie bereits gesagt, sind Futures Optionsscheinen sehr ähnlich. Im Gegensatz zu Optionsscheinen muss das Recht, also die Kauf- oder Verkaufsoption, jedoch beim Abschluss eines Futures ausgeübt werden (daher spricht man bei Futures auch von unbedingten Termingeschäften).
Der Wertausgleich erfolgt aber beim Abschluss meistens auch mit Geld, denn es findet in der Regel auch hier kein Realtausch statt. Der endgültige Gewinn bzw. Verlust eines Futures ergibt sich aus der Differenz zwischen dem vereinbarten Preis und tatsächlichen Preis bei Handelsabschluss.
Sie müssen dem Verkäufer außerdem keine Prämie zahlen (bei Optionsscheinen ist das der Optionspreis), da das Recht bei Futures ja ausgeübt werden muss. Aber man muss eine Anzahlung leisten. Dieser sogenannte Vorschuss liegt normalerweise im einstelligen Prozent-Bereich.
Weitere Fakten zu Futures
Bund-Futures sind zum Beispiel bekannte Futures (das sind Bundesanleihen-Futures). Einige von Ihnen werden von dieser Futures-Form sicher schon mal irgendwo gehört haben.
Futures werden vor allem von Hedgefonds (Erklärung) zu Kurssicherungszwecken genutzt, aber inzwischen vermehrt auch von Privatanlegern.
Futures sind sehr riskant und nur etwas für erfahre Anleger, die wissen, womit sie es hier zu tun haben. Also an alle Einsteiger: Finger weg!

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Re: Option, Zertifikate, Knock Outs und CFD Handel Erklärung

Beitrag von Admin am Di 31 Okt 2017 - 19:14

Definition: Was ist Forex-Trading bzw. Devisenhandel?

In den letzten Jahren hat sich Forex-Trading bzw. Devisenhandel in der Finanzwelt immer weiter ausgebreitet. Viele Anleger fragen sich: Was ist Forex-Handel überhaupt? Was versteht man darunter? Ich versuche mal eine einfache und verständliche Erklärung abzugeben.
Definition: Was bedeutet Forex? Was für Geschäfte werden hier gemacht?
Haben Sie für den Urlaub bei einer Bank schon mal Euro in US-Dollar getauscht? Dann haben Sie quasi schon mal Forex-Trading betriebenen (was ist Trading?). Aber auch nicht wirklich aus Anlegersicht. Wenn Sie weiterlesen, werden Sie erfahren warum.
Zuerst einmal eine grundlegende Erklärung: Das Wort „Forex“ bzw. „FX“ ist die Kurzform für „Foreign Exchange Market“, was auf Deutsch Währungsmarkt bedeutet. Forex-Trading ist demzufolge der spekulative Handel mit Währungen (in der Fachsprache auch „Devisen“ genannt). Man spekuliert dabei nicht auf einzelne Währungen, sondern auf die Kursentwicklung von Währungspaaren. Das können Währungspaare wie EUR/USD, EUR/GBP und USD/JPY.
Beispiel: Wenn der Euro gegenüber dem US-Dollar an Wert gewinnt, dann steigt der Kurs des EUR/USD-Währungspaares. Genau wie andere Preise (Aktienkurse an der Börse etc.) entstehen Wechselkursänderungen durch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage, das sich auch bei Währungen ständig ändert. Ist ja klar, da ständig auf der Welt Privatmenschen und diverse Institutionen wie Firmen aus verschiedenen Gründen ihre eigene Währung in eine andere Währung umtauschen wollen.
Wie bei Wertpapieren versuchen Anleger beim Devisen-Trading Devisen günstig einzukaufen und später wieder teurer zu verkaufen, um Gewinne zu machen. Das klappt natürlich nicht immer, so dass genauso gut auch Verluste möglich sind. Mit Forex-Trading ist dabei nicht gemeint, wie vielleicht mancher denken mag, dass man jetzt beispielsweise 2000 Euro nimmt, diesen Betrag in US-Dollar wechselt (wie bei einem Geldwechsel für den Urlaub)… und dann hofft, dass die US-Dollars bald mehr Wert sein werden wie zum Wechselzeitpunkt ;-).
Das ist zwar im Prinzip auch schon Forex-Trading, aber Anleger gehen nicht diesen umständlichen Weg, um von den Schwankungen bei den Wechselkursen Profit zu schlagen (auch, weil die Gebühren sonst sehr hoch wären).
Beim professionellen Devisenhandel wetten erfahrene Privatanleger stattdessen meistens mit gehebelten Derivaten (Definition) direkt am Devisenmarkt auf Währungskursentwicklungen. Die eigentlichen Kurse am Währungsmarkt machen natürlich vor allem institutionelle Anleger wie große Banken und Finanzinstitute, die Währungen in Millionen- und Milliardenbereich bewegen.
Was ist Forex-Trading genau? Wie und wo findet der Devisenhandel statt?
Forex-Trading erfolgt meist mit gehebelten Finanzinstrumenten bzw. Derivaten (zum Beispiel CFDs, Swaps, Knock-Outs; oder teilweise auch einfach „Forex“ genannt). Ohne den Einsatz von Hebeln wäre der Forexmarkt deutlich weniger attraktiv für Trader (Definition), da bei einem 1-zu-1-Umtausch von Währungen viel höhere Gebühren anfallen. Beispiel: Bei einem Hebel von 1:400 kann man das Vierhundertfache des eingesetzten Kapitals (=Margin) handeln. Der Hebeleffekt macht den Devisenhandel für Privatinvestoren enorm chancenreich, aber auch sehr gefährlich, da so schnell hohe Verluste möglich sind. Hier habe ich die Funktionsweise von Hebeln anhand eines CFD-Beispiels veranschaulicht: CFD-Beispiel & Risiko-Hinweis: CFD-Trading ist gefährlich!
Forex-Trading betreiben Anleger meistens über spezialisierte Forex-Broker. FXFlat und Lynx Broker (mit Gratis-Demokonto!) sind zum Beispiel Forex-Broker aus Deutschland, wo man Währungen handeln kann.
Der direkte Devisenhandel findet nicht an einer zentralen Börse statt, sondern zwischen Banken bzw. Forex-Brokern. Diese treffen sich über das Internet am weltweiten Interbankenmarkt, wo die Währungspreise gemeinsam festgelegt werden. In diesem großen Devisenhandelsnetz versuchen die Broker die Aufträge ihrer Kunden umzusetzen. Über spezielle Handelssoftware werden dabei die gewünschten Währungsgeschäfte an die Broker weitergeleitet.
Wie bei anderen Derivaten kann man beim Forex-Trading auf steigende und fallende Kursentwicklungen setzen, um Gewinne zu machen. In der Fachsprache nennt man das „long bzw. short gehen“.
Mit Währungen handeln Trader oft kurzfristig (genau wie mit CFDs; was ist CFD-Handel genau?). Das bedeutet, dass bereits kleine Kursentwicklungen genutzt werden und oft am gleichen Tag gekauft und wieder verkauft wird (=Daytrading; Was ist das genau? / Wo Daytrading lernen?).
Handelszeiten: Der Forex-Markt ist von Sonntagabend bis Freitagabend durchgehend geöffnet.
Der Devisenmarkt gilt als größter und liquidester Finanzmarkt der Welt. Jeden Tag werden hier mehrere Billionen US-Dollar umgesetzt. Dadurch sind Kursmanipulationen kaum möglich.
Sogenannte Pips und Lots spielen beim Devisenhandel eine große Rolle. Was sind Pips? Mit einem Pip ist die kleinste Einheit gemeint, um die sich der Kurs eines Währungspaares ändern kann. Beispiel: Das Euro/US-Dollar-Währungspaar steigt von 1,3802 auf 1,3814. Der Wechselkurs ist somit um 12 Pips angestiegen. Gewinne und Verluste werden bei Währungen in Pips angegeben. Und was ist ein Lot? Ein Lot bezeichnet dagegen die Einheit der Handelsmenge einer Währung. Beim EUR/USD-Währungspaar ist beispielsweise ein Lot 100.000 Euro, bei GBP/USD ist ein Lot 100.000 GBP und so weiter.
Auch indirekter Devisenhandel ist möglich. Zum mit Beispiel mit Optionsscheinen, Futures, Hebelzertifikaten, Währungsfonds. Viele dieser Wertpapiere sind auch über die Börse handelbar. Um vom Währungshandel zu profitieren, muss man also nicht zwingend den Weg über einen Forexbroker bzw. den direkten Devisenmarkt gehen.
Wer mehr über den Devisenhandel lernen will, für den ist vielleicht dieses Buch etwas: Inside Forex – Devisenhandel Kompakt für Einsteiger
Mein Fazit: Devisenhandel ist sehr riskant und nur etwas für Profis
Der Forexhandel ist durch die gefährliche Hebelwirkung nichts für Börseneinsteiger. Lassen Sie unbedingt die Finger davon! Nur erfahrene Trading-Börsianer sollten sich hier meiner Meinung nach heranwagen, die gerne ein hohes Risiko eingehen sich über die Verlustgefahren voll und ganz bewusst sind.
Wer trotz meiner Warnung mal selbst in den Forexhandel reinschnuppern will, kann beispielsweise bei FXFlat ein kostenloses Demokonto eröffnen und Forex-Trading risikolos mit Spielgeld ausprobieren (mehr Infos: Forex Trading mit Demo-Account üben). Auf diese Weise kann sich jeder selbst überzeugen, wie schnell man hierbei viel Geld verlieren kann.

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Re: Option, Zertifikate, Knock Outs und CFD Handel Erklärung

Beitrag von Admin am Di 31 Okt 2017 - 19:14

Binäroptionen-Erklärung: Was sind binäre Optionen?

Auf binäre Optionen wurden in den letzten Monaten immer mehr Anleger aufmerksam. Kein Wunder, denn auf vielen Finanzwebseiten wird inzwischen für Binäroptionen Werbung gemacht. Ich habe mich daher mit dem Thema einmal ausführlich befasst.
Erklärung: Was sind binäre Optionen?Meine Meinung zu binären Optionen finden Sie hier: Binäre Optionen Erfahrungen. Im folgenden Artikel will ich aber auf folgende Fragen eingehen: Was sind binäre Optionen eigentlich? Wie funktionieren sie?
Definition zu Binäroptionen
Binäre Optionen sind ein Finanzprodukt und gehören zu den Derivaten (Was sind Derivate?). Die Funktionsweise deckt sich in einigen Grundzügen mit der von Optionsscheinen (Was sind Optionsscheine?). Um binäre Optionen besser und leichter zu verstehen, sollten Sie wissen, was Derivate und Optionsscheine sind. Jedoch ist es nicht zwingend notwendig, um die folgende Erklärung zu Binäroptionen zu verstehen.
Was sind binäre Optionen genau?
Binäroptionen  sind seit 2008 für Privatanleger freigegeben. Davor war dieser Handel nur für Banken zulässig. Binäre Optionen werden auch Digitaloptionen genannt. Man „wettet“ bei binären Optionen auf zukünftige Kursentwicklungen von sogenannten Basiswerten (Basiswerte können einzelne Aktien, Devisen, Rohstoffe oder Indizes wie der DAX sein). Es gibt 2 Möglichkeiten, um zu „wetten“: „Call“ oder „Put“. Mit einem sogenannten  Call setzt man auf steigende Kurse (man glaubt also, dass der Kurs am Ende der Laufzeit höher liegt als beim Einstieg). Mit einem Put spekuliert man dagegen auf fallende Kurse (man glaubt, dass der Kurs am Ende der Laufzeit niedriger liegt als beim Einstieg). Wenn man die Kursrichtung richtig vorhersagt, gewinnt man. Wenn man aber falsch liegt verliert man.
Der mögliche Gewinn einer Binäroptionswette liegt circa zwischen +65% und +100% (die Renditehöhe ist je nach Broker unterschiedlich). Die erreichbare Rendite einer binären Option ist in der Regel festgelegt und nicht variabel. Man weiß also vorher, welchen Gewinn man einstreicht, wenn man am Ende der „Wette“ richtig liegt. Wenn man aber falsch lag und die „Wette“ verliert, ist der ganze Einsatz verloren (einige Binärbroker zahlen jedoch auch bei verlorenem Trade einen kleinen Teil des Geldes zurück, das sind meist circa 10% bis 15% des Einsatzes). Die Funktionsweise von Binäroptionen beruhen also auf dem Alles-oder-Nichts-Prinzip. Das ist also ein wenig ähnlich wie im Casino beim Roulette, wo Sie auf schwarz oder rot setzen können.
Weitere Einzelheiten zum Binäroptionshandel
Binäroptionen haben meist kurze Laufzeiten: Von 60 Sekunden bis hin zu mehreren Wochen kann die Laufzeit einer binären Option sein. Nach einem Einstieg ist kein Verkauf bzw. Ausstieg aus der Option mehr möglich (bei manchen Brokern geht das anscheinend schon, aber man muss dann in der Regel einen hohen Verlust in Kauf nehmen). Der Handel mit binären Optionen ist nur über spezielle Broker möglich. Teilweise kann schon ab 5 Euro mit einer binären Option gehandelt werden. Auf YouTube finden sich einige Beispiel-Videos zum Binäroptions-Handel. Dort sieht man, wie das Ganze abläuft und funktioniert.

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Re: Option, Zertifikate, Knock Outs und CFD Handel Erklärung

Beitrag von Admin am Di 31 Okt 2017 - 19:15

Binäre-Optionen-Erfahrungen: Betrug und Abzocke oder seriös?

Binäre Optionen: Abzocke oder seriös?Mit dem Handel von binären Optionen wird aktuell viel geworben, dabei werden oft schnelle und hohe Gewinne in Aussicht gestellt. Viele neugierige Anleger suchen nach Nutzer-Erfahrungen und fragen sich, ob es sich hier um Abzocke und Betrug handelt oder ob das alles seriös ist. Vor allem große und unabhängige Finanzforen sind eine gute Anlaufstelle, um persönliche Erlebnisse zu Binäroptionen zu finden (mehr Infos dazu weiter unten im Text).
Meine Meinung zu binären Optionen: Kein Betrug, aber nichts für Anfänger
Ich habe zwar selbst keine Erfahrungen mit binären Optionen gemacht, aber mich mal intensiv mit dem Thema befasst (siehe auch Artikel: Was sind binäre Optionen?). Dazu habe ich mir Demo-Videos angeschaut und zahlreiche verschiedene Informationen, Erfahrungen und Meinungen zu binären Optionen recherchiert. Mein Ergebnis: Das Ganze ist kein Betrug und keine Abzocke, alles geht wohl mit rechten Dingen zu (es scheint jedoch einige unseriöse Broker zu geben, hier muss man aufpassen). ABER: Mit binären Optionen kann man auch nicht nebenbei auf Dauer leicht gutes Geld verdienen. Und genau dieses Bild wird aber an vielen Stellen im Internet vermittelt:
Es gibt zahlreiche Seiten mit scheinbar unabhängigen und überaus positiven Meinungen und Tipps zu Binäroptionen. Lassen Sie sich nicht davon täuschen! Das schwache Chance-Risiko-Verhältnis bzw. negative Aspekte werden hier kaum genannt.
Dadurch werden viele Börsenanfänger angelockt, die dann hohe Erwartungen haben und von einem einfachen, regelmäßigen Nebenverdienst träumen. Gerade eben auch, weil der Einstieg in den Handel wirklich sehr leicht möglich ist und das Prinzip auch für Laien verständlich ist. Aber genau in der Einfachheit der Handhabung liegt auch die Gefahr, dass viele unerfahrene Anleger letztendlich schlechte Erfahrungen mit dem Binäroptionshandel machen. Denn das Geldverdienen mit binären Optionen ist bei weitem nicht so einfach, wie das auf vielen Seiten und Videos versprochen wird.
Der Haken ist vor allem, dass eben die Gewinnchancen bei einer binären Option meist nur circa 60% bis 80% betragen, das Verlustrisiko dagegen 85% bis 100% (je nach Broker gibt es hier Unterschiede). Anfängern wird suggeriert, dass sie mit angeblich einfachen Binäroptionsstrategien und Methoden deutlich öfter gewinnen als verlieren. Dem ist aber nicht so. Auf lange Sicht ist es vor allem für Einsteiger enorm schwer, so oft richtig zu liegen, dass sich der Binärhandel unterm Strich wirklich lohnt (also, dass Sie insgesamt mit einem Plus rauskommen). Denn gerade kurzfristige Kursentwicklungen sind allen voran für Börsenanfänger, aber auch für Börsenprofis, schwer vorauszuahnen. Und bei binären Optionen gibt es ja hauptsächlich kurze Laufzeiten. Lange Rede, kurzer Sinn: Meistens richtig zu liegen bei binären Optionen wird für die meisten Anleger, die den Binäroptionshandel ausprobieren, ungeheuerlich schwierig sein. Vor allem auf längere Sicht gesehen.
Wo kann man persönliche Erfahrungen zu binären Optionen finden?
Wie bereits zu Beginn erwähnt, habe ich selbst keine eigenen Erfahrungen mit binären Optionen. Um persönliche Erfahrungen zu finden, sollte man am besten Berichte auf großen Finanzforen durchlesen. Zum Beispiel sind boersenforum.de und finanz-forum.de ein guter Anlaufpunkt (einfach mal dort nach „binäre Optionen“ suchen). Denn bei großen und unabhängigen Finanzforen ist die Chance am höchsten, echte Erfahrungswerte und Bewertungen zu erhalten. Ich habe dort selbst einige negative Meinungen und Erfahrungen zu binären Optionen gefunden. Hier sollte man aber auch immer berücksichtigen, dass einige mit falschen Erwartungen an die Sache rangegangen sind und dann deshalb schlechte Erfahrungen gemacht haben. Ein paar lassen dann oft ihren Unmut über binäre Optionen in diesen Foren aus, weil der Traum vom einfachen und lukrativen Nebenverdienst geplatzt ist.
Fazit: Für wen sind binäre Optionen geeignet?
Betrug und Abzocke sind binäre Optionen zwar nicht, aber das Ganze macht auf mich trotzdem keinen überzeugenden Eindruck. Denn der Binäroptionshandel scheint wenig mit vernünftiger Geldanlage zu tun zu haben. Vor allem für Anfänger sind binäre Optionen meiner Meinung nach nicht geeignet. Es ist eher ein gefährliches Börsenspiel mit echtem Geld für spekulative und erfahrene Börsenzocker. Der Handel an sich mag zwar leicht sein, aber damit auf lange Sicht Gewinne zu machen ist eine andere Sache. Damit kein falscher Eindruck entsteht: Ich will Binäroptionen nicht verteufeln. Aber es ist in meinen Augen nur für Anleger geeignet, die den Nervenkitzel suchen und sich des hohen Risikos bewusst sind. Zudem sollte man schon ein gewisses Maß an Trading-Erfahrungen haben und eine erprobte Strategie nutzen.
Wenn also trotzdem Interesse da ist und man binäre Optionen unbedingt selbst testen und ausprobieren will, dann lesen Sie hier weiter: Binäre Optionen handeln: Wie und wo? und Binäroptionen-Demokonto

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Re: Option, Zertifikate, Knock Outs und CFD Handel Erklärung

Beitrag von Admin am Di 31 Okt 2017 - 19:15

Was sind Optionsscheine?

Optionsscheine gehören zur Gruppe der sogenannten innovativen Finanzprodukte, auch Derivate genannt (Was sind Derivate?). Optionsscheine werden oft auch einfach nur Optionen oder englisch Warrants genannt (obwohl es Unterschiede zwischen Optionen und Optionsscheinen gibt, aber das ist eine andere Geschichte).
Optionsscheine sind zudem verwandt mit den binären Optionen (hier eine Erklärung). Zum einfacheren Verständnis von Optionsscheinen rate ich Ihnen, zuerst diesen Artikel von mir zu lesen: Wie funktionieren Optionsscheine und andere Derivate?.
Ursprünglich wurden Optionsscheine von Unternehmen mit Optionsanleihen herausgegeben. Heutzutage werden Optionsscheine aber in der Regel ohne Optionsanleihen von den Banken verkauft.
Durch einen Optionsschein erwirbt man das Recht, ein Basiswert innerhalb einer bestimmten Laufzeit in einer bestimmten Menge zu einem im Voraus vereinbarten Basispreis zu kaufen (=Kaufoption, auch kurz Call genannt) oder zu verkaufen (=Verkaufsoption, auch Put genannt). Bei einer Kaufoption könnte man also den Optionsschein gegen Aktien oder einen anderen Basiswert eintauschen.
ABER: Dieses Recht wird in der Regel nicht in die Tat umgesetzt (=sogenanntes bedingtes Termingeschäft), der Wertausgleich erfolgt stattdessen in Geld. Wenn man also einen Optionsschein am Laufzeitende noch hat, erhält man das Geld, was er wert ist, von der Bank.
Wie wird der Preis eines Optionsscheins ermittelt?
Die Kurs- bzw. Werterstellung eines Optionsscheins ist kompliziert und erfolgt durch mehrere Faktoren: Vor allem durch den Basiswert, Basispreis, (Rest-)Laufzeit und Bezugsverhältnis kommt der Optionsscheinkurs zustande. Es ist also nicht einfach, den Wert eines Optionsscheins ohne technische Hilfe zu ermitteln. Daher gibt es Optionsscheinrechner im Internet, um den aktuellen Wert eines Optionsscheins schnell und einfach herauszufinden.

Achtung: Totalverlust bei Optionsscheinen möglich!
Der Handel mit Optionsscheinen und vielen anderen Derivaten ist nichts für Anfänger. Denn damit ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich: Wenn der Kurs des Basiswerts am Laufzeitende unter den im Voraus vereinbarten Basispreis liegt, hat man das ganze investierte Geld verloren.
Einfachere Optionsscheine-Erklärung anhand eines Beispiels
Wie bereits zu Beginn erwähnt, kann man die Funktionsweise von Optionsscheinen am einfachsten anhand eines Beispiels erklären. Ich werde daher an einem Beispiel zeigen, wie man mit einem Call-Optionsschein mit steigenden Kursen Gewinne macht (mit einem Put-Optionsschein könnte man aber auch von fallenden Kursen profitieren!).
BEISPIEL: Sie kaufen einen Call-Optionsschein auf die Aktie XY für 10 Euro mit der Sie das Recht haben, diese Aktie in einem Jahr für den Basispreis von 100 Euro zu kaufen. Steigt die Aktie jetzt während der Laufzeit auf 150 Euro, hätten Sie einen Gewinn von 40 Euro mit dem gekauften Optionsschein erreicht (=Aktueller Aktienkurs minus Basispreis minus Preis des Optionsscheins). Sie hätten dann mit diesem Optionsschein +300% Rendite erzielt.
Wäre die Aktie XY aber auf beispielsweise 80 Euro gefallen, hätten Sie einen Totalverlust erlitten, denn Sie haben mit dieser Call-Option ja auf steigende Kurse „gewettet“ (wie gesagt können Sie mit bestimmten Optionsscheinen auch auf fallende Kurse setzen. Dann machen Sie Gewinn, wenn die Kurse fallen).
Je höher der Hebel, desto höher Risiko und Renditechancen bei Optionsscheinen
Der Hebel (was ist das?) drückt anhand einer Zahl aus, wie riskant bzw. chancenreich ein Optionsschein oder auch anderes Derivat im Vergleich zum Basiswert (=Hebel von 1) ist. Im eben genannten Beispiel des Call-Optionsscheins zur Aktie XY war der Hebel 6. Sie konnten mit diesem Optionsschein also 6 Mal so viel Gewinn oder Verlust erreichen, wie mit der Anlage in einen normalen zugrundeliegenden Basiswert.
Grund: Die Option ist mit +300% Rendite 6 Mal so stark gestiegen wie die Aktie XY (nur +50%). Andersrum ist die Verlustgefahr natürlich auch 6 Mal so hoch wie mit dem normalen Basiswert. Wichtige Regel daher: Je höher der Hebel, desto höher das Risiko und die Renditechancen.
Zur Bestimmung des Hebels gibt es eine Formel: (Basiswert-Kurs mal Bezugsverhältnis) geteilt durch Optionsschein-Kurs. Aber diese Formel benötigen Sie eigentlich eher nicht, da die Höhe des Hebels eigentlich immer angegeben ist, wenn Sie ein Derivat kaufen oder Derivatekurse Im Web abrufen.

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Re: Option, Zertifikate, Knock Outs und CFD Handel Erklärung

Beitrag von Admin am Di 31 Okt 2017 - 19:16

1. Klassische Wertpapiere: Allen voran Aktien, Anleihen und Fonds sind Wertpapiere im klassischen Sinne. Was Aktien (Erklärungs-Link) und Fonds (Erklärungs-Link) genau sind, habe ich bereits an anderer Stelle auf dieser Webseite erklärt. Eine Anleihe ist quasi ein Kredit einer Privatperson an beispielsweise ein Unternehmen (=Unternehmensanleihe) oder einen Staat (=Staatsanleihe). Als Gegenleistung bekommt man dafür Zinsen. Ausführliche Erklärung: Was sind Anleihen?

2. Derivate bzw. derivative Finanzinstrumente: Derivate können auch Wertpapiere sein, sind es aber nicht im klassischen Sinne. Mit Derivaten kann man auf fast alle zukünftigen Kursentwicklungen eines sogenannten Basiswertes spekulieren bzw. „wetten“. Den Derivatehandel kann man daher ein wenig mit Wetten vergleichen. Eine genauere Erklärung liefere ich hier: Was sind Derivate?. Zu den wichtigsten Derivateformen zählen Zertifikate (Was sind Zertifikate?), Optionen bzw. Optionsscheine (Was sind Optionsscheine?), Futures (Was sind Futures?), Swaps und binäre Optionen (Was sind binäre Optionen?).

ACHTUNG: Ich warne Anfänger ausdrücklich davor, Geld in riskante Derivate anzulegen! Denn oft ist der Derivatehandel mit einem hohen Verlustrisiko verbunden. Als unerfahrener Anleger verdienen hier meist nur die Derivate-Herausgeber bzw. Banken Geld (durch die Gebühren). Meiden Sie daher gefährliche Derivate und setzen Sie besser auf die klassischen Wertpapiere (siehe Punkt 1). Ich rate vor allem Anfänger dazu, die Finger von Derivaten zu lassen (zumindest von einem überwiegenden Großteil). Aber letztendlich liegt die Entscheidung bei jedem selbst. Sollten Sie sich trotz meiner deutlichen Warnung dennoch für derivative Finanzinstrumente zu interessieren, dann informieren und beschäftigen Sie sich in jedem Fall vor einer Anlage intensiv mit dieser Art der Finanzprodukte.

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Re: Option, Zertifikate, Knock Outs und CFD Handel Erklärung

Beitrag von Admin am Di 31 Okt 2017 - 19:16

Erklärung: Was sind Hebelzertifikate, Mini-Futures & Turbo-Zerifikate, knock outs?

Hebelzertifikate zählen zu den Derivaten im Finanzbereich. Bevor Sie weiterlesen, sollten Sie daher wissen, was Derivate sind (hier meine Definition zu Derivaten). Mit einem Long-Hebelzertifikat wettet man jedenfalls auf steigende Kurse eines Basiswerts und mit einem Short-Zertifikate auf fallende Basiswertkurse (Ein Basiswert kann zum Beispiel eine Aktie, ein Index oder ein Rohstoff sein). Für Hebelzertifikate gibt es viele Bezeichnungen. Viele Banken kochen hier ihr eigenes Süppchen und denken sich eigene Titel aus wie etwa Turbo-Zertifikate, Mini-Futures,  Waves oder Turbo-Optionsscheine. Jetzt zur Erklärung:
Was sind Hebelzertifikate wie Mini-Futures, Turbo-Zertifikate und Co. genau?
Ein Hebelzertifikat ist ein gefährliches Anlageinstrument und absolut nichts für Börseneinsteiger. Denn durch die sogenannte Hebelwirkung kann man hier zwar schnell viel Geld verdienen an der Börse, aber auch gleichermaßen schnell viel Geld verlieren. Durch ein Short-Hebelzertifikat auf den DAX mit dem Hebel 5 kann man beispielsweise auf einen Schlag 25% verlieren wenn der DAX 5% steigt (wäre der DAX um 5% gefallen, hätte man hier 25% Gewinn erzielt).
Folgendes ausführliches Beispiel verdeutlicht die gefährliche Hebelwirkung besser:
Der DAX steht bei 9000 Punkten. Ein Short-Hebelzertifikat auf den DAX (DAX = Basiswert) mit einer Knock-Out-Schwelle von 10800 Punkten und einem Bezugsverhältnis von 100 zu 1 kostet 18 Euro. Wenn der DAX jetzt um 5% zulegt (auf 9450 Punkte), fällt das Hebelzertifikat bei einem 5-fachen Hebel 5 Mal so stark wie der Anstieg des DAX (-25% Verlust).
Der neue Kurs des Hebelzertifikats errechnet sich dann wie folgt:
1. Rechnung: 10800 (=Knock-Out-Schwelle) – 9450 (=neuer DAX-Punktestand) = 1350
2. Rechnung: 1350 Euro / 100 (=Bezugsverhältnis) = 13,50 Euro
Sie sehen: Der DAX ist im Beispiel 5% gestiegen, das DAX-Short-Hebelzertifikat um -25% gefallen.
Um das Beispiel besser zu verstehen, erkläre ich ein paar Fakten zur Knock-Out-Schwelle, die sehr wichtig ist bei Hebelzertifikaten:
Wenn man in Form eines Long-Hebelzertifikats auf steigende Kurse spekuliert, dann liegt die Knock-Out-Schwelle unterhalb des Kurses vom Basiswert (im Beispiel oben ist das der DAX). Und wenn man in Form eines Long-Hebelzertifikats auf fallende Kurse setzt, dann liegt die Knock-Out-Schwelle oberhalb des Basiswert-Kurses.
Anders als beim Basiswert-Kurs verändert sich die Knock-Out-Schwelle nicht und bleibt während eines Trades gleich.
Wenn der Abstand zwischen Knock-Out-Schwelle und Basiswert-Kurs nach dem Einstieg anwächst, steigt das Hebelzertifikat und der Gewinn.
Wenn der Abstand zwischen Knock-Out-Schwelle und Basiswert-Kurs aber schmilzt, dann sinkt der Kurs und das Hebelzertifikat verliert an Wert. Ganz gefährlich wird es wenn der Basiswert-Kurs die Knock-Out-Schwelle erreicht: In diesem Fall erlischt das Hebelzertifikat und man erleidet meist einen Totalverlust!
Je näher der Basiswert-Kurs beim Einstieg in das Hebelzertifikat an der Knock-Out-Schwelle liegt, desto größer ist der Hebel und das Verlustrisiko.
Fazit: Erkennen Sie, wie hoch das Verlustrisiko von Hebelzertifikaten ist? Lassen Sie besser die Finger von dieser Derivateform. Schnell kann man hier hohe Verluste erleiden. Diese Anlageart ist nur etwas für erfahrene und risikofreudige Anleger.

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Re: Option, Zertifikate, Knock Outs und CFD Handel Erklärung

Beitrag von Admin am Di 31 Okt 2017 - 19:16

Faktor Zerti Erklärung

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Re: Option, Zertifikate, Knock Outs und CFD Handel Erklärung

Beitrag von Admin am Di 31 Okt 2017 - 19:17

Optionsschein bsp. von streiffi

optionen lassen sich ganz leicht überschlagsmässig berechnen ohne rechner !


Nehmen wir mal den DAX Put Version, momentaner
Kurs 13200



Option auswahl

WKN: HU9A45 ISIN: DE000HU9A454
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Strike 13000  ablauf 28.11.17   bezugsverhältnis 0.010  Kaufpreis im moment 0.87 euro

nehmen wir jetzt an der dax fällt von 13200 auf 12500 runter bis am 28.11.17 dann rechnen wir mal was die option dann wert wäre im kopf

strike   Kurs     Res.  Bezugsverh.
13000-12500=500x0.010=5 euro

das heisst der schein wäre dann 5 Euro wert bei 12500 im dax, bezahlt haben wir 0.87, dass heisst dass der schein sich ca. ver 6 facht hat

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Optionsscheine sind jederzeit verkaufbar wärend den börsen öffnungszeiten, keine haltepflicht.

bei option kann man nur totalverlust erleiden, muss nichts draufzahlen.

sollte ein optionsschein wertlos werden, habe ich bei ablauf des scheines eine funktion bei swissquote drin, die meine option automatisch verkauft kurz vor ablauf, wie das bei euch ist am ablauftag müsst ihr eure bank fragen !!

wenn ihr fragen dazu habt fragt einfach bitte

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Re: Option, Zertifikate, Knock Outs und CFD Handel Erklärung

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